"... und hat zu retten keine Kraft"

Autor: Daniel Lettgen

Die Melancholie der Musik

Verlag: Schott Music
Sprache: deutsch
Reihe: Schott Campus
590 Seiten - Broschur
ISBN: 978-3-7957-0698-2
Bestell-Nr.: ED 20788

Preis: 59,95 €
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Beschreibung

»I am never merry when I hear sweet music.« (The Merchant of Venice) Nicht selten trifft man auf Aussagen, die die melancholische Qualität der Musik implizieren. Doch stehen sie quer zur Tradition, die dieser Kunst das Potential der Tröstung, Heilung und Erlösung zuspricht. Anhand der Melancholie als hermeneutischem Modell untersucht das Buch die Dialektik von Musikutopie und Musikskepsis in einem weiten kulturgeschichtlichen Rahmen sowie in der deutschen Musikästhetik und Sinfonik des 19. Jahrhunderts.

Inhalt

Einleitung
Kulturgeschichtlicher Teil
Skizze einer Melancholietheorie
Melancholie als Bild und Text
Musik und Melancholie
Diskurgeschichtlicher Teil
Drei Leitbegriffe einer melancholischen Ästhetik
Religion und Emotion: Wilhelm Heinrich Wackenroder
Dissonanz und Sinn: E.T.A. Hoffmann
Leiden und Erlösung: Arthur Schopenhauer
Schönheit und Krankheit: Eduard Hanslick
Tragödie und Décadence: Friedrich Nietzsche
Kritik und Dialektik: Theodor W. Adorno
Kompositionsgeschichtlicher Teil
Beethovens 9. Symphonie: Ode an die Freude?
Brahms und die Zurücknahme der 9. Symphonie
Am Ende: Der Musikmelancholiker Adrian Leverkühn
Literaturverzeichnis
Bildnachweise

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