Jagdquartett
Komponist: Jörg Widmann
Musikalische Motive: Robert Schumann
(3. Streichquartett)
Uraufführung: 12. November 2003 Badenweiler, Hotel Römerbad (D) Römerbad-Musiktage 2003 · Arditti Quartet
Besetzung: Streichquartett
Verlag: Schott Music
Aufführungsdauer: 12' 0''
Kompositionsjahr: 2003
Schwierigkeit: 6
Ausgabe: Partitur und Stimmen
114 Seiten - Rückendrahtheftung
ISMN: 979-0-001-13686-0
Bestell-Nr.: ED 9749
Beschreibung
Jörg Widmann, im Juli 2004
Anders als im 18. Jahrhundert schrieben Komponisten in der Romantik je nur wenige Streichquartette. Nur drei vollständige Quartette komponierte Schumann - alle im so genannten „Kammermusikjahr“ 1842. Jörg Widmann hingegen, der den Romantiker zu seinen größten Vorbildern zählt, konnte 2005 im selben Alter wie Schumann eine sogar aus fünf Teilen bestehende Streichquartett-Serie abschließen. Die Teile dieses Zyklus‘ formen in sich die Charaktere der Sätze des klassischen Quartetttypus. Das Jagdquartett stellt dabei den raschen Mittelsatz, das Scherzo, dar. Widmanns Werk präsentiert sich roh und wild im Stil von Schumanns alter ego Florestan. Es beginnt seine Jagd im Tempo „allegro vivace assai“ mit dem Finalthema von Schumanns Papillons, das dieser auch in weiteren Kompositionen verwendet bzw. zitiert. Widmann demontiert schließlich das thematische Material seines grimmigen Quartetts und skelettiert damit die Beute seiner Jagd.
Aufnahmen
String Quartets (2008)
Jörg Widmann
Juliane Banse (Sopran) · Leipziger Streichquartett
MDG
307 1531-2
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