Gerald Barry
* 28. April 1952
Herkunftsland: Irland (Republik)
In Kürze:
The Importance of Being Earnest
17. März 2012 | Wigmore Hall - London - United Kingdom
Feldman's Sixpenny Editions
Dirigent: Thomas Zehetmair
29. März 2012 | Trinity Lutheran Church - Stillwater, MN - Vereinigte Staaten von Amerika
Weitere Informationen:
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Profil
Jedes Werk von Barry gleicht einer musikalischen Signatur. Seine Klangsprache ist vollkommen individuell und sofort wiedererkennbar. (The Musical Times)
Gerald Barry wurde 1952 in Irland geboren. Nach Abschluss seines Studiums am University College Dublin ging er nach Amsterdam und später nach Köln, um dort seine Studien fortzuführen. Die Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen und Mauricio Kagel erweiterte seinen musikalischen Horizont und führte 1979 zu den radikalen Ensemblewerken __________ and Ø.
Viele Werke wurden von der BBC in Auftrag gegeben, darunter Chevaux-de-frise für das Ulster Orchestra bei den BBC Proms 1988. The Conquest of Ireland und Day komponierte Barry 1998 für das BBC Symphony Orchestra, The Eternal Recurrence, eine Nietzsche-Vertonung für Gesang und Orchester, und Hard D für das Orkest de Volharding. Chevaux-de-frise erlebte seine russische Erstaufführung 2007 durch das Orchester des Mariinski-Theaters.
Barrys erste Oper The Intelligence Park (eingespielt auf NMC Records), ein Auftragswerk des Institute of Contemporary Arts, wurde 1990 im Rahmen des Almeida Festivals uraufgeführt. Seine zweite Oper The Triumph of Beauty and Deceit eröffnete im Auftrag von Channel 4 das Aldeburgh Festival 2002. Weitere Aufführungen fanden in London sowie bei den Berliner Festwochen statt. Ihre amerikanische Erstaufführung erlebte die Oper im Jahr 2006 mit Los Angeles Philharmonic; es folgten Aufführungen in Paris, Amsterdam und New York.
Barry komponierte in den 1990er Jahren The Conquest of Ireland für das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und The Road für das hr- Sinfonieorchester.
Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Barry mit der Birmingham Contempory Music Group (BCMG), aus der die Werke Wiener Blut, Dead March und Beethoven hervorgingen. Vor allem Wiener Blut, das 2000 von der BCMG für das Aldeburgh Festival in Auftrag gegeben wurde, erfuhr in der Folge zahlreiche Aufführungen sowohl in Großbritannien als auch international. Mit God Save The Queen für Chor und Orchester schuf Barry 2001 im Auftrag des London South Bank Centre ein Stück zum fünfzigsten Jubiläum der Royal Festival Hall.
Einen Fokus auf Barrys Musik legten u.a. die Musik Triennale Köln, Warsaw Autumn, Musica Viva, Présences, Huddersfield Contemporary Music Festival, St. Denis Festival und die International Society for Contemporary Music. Auf CD wurden seine Kompositionen bei den Labels NMC, Largo, Black Box, Marco Polo, RTE und BVHaast eingespielt.
2005 komponierte Barry das Bühnenwerk The Bitter Tears of Petra von Kant, das an der English National Opera gespielt wurde und dessen deutschsprachige Erstaufführung im Mai 2008 an der Oper Basel stattfand. Der Einakter La Plus Forte (The Stronger) nach Strindberg von 2008 entstand im Auftrag von Radio France. In Amerika wurde die Oper im Dezember 2008 vom New World Symphony Orchestra in Miami vorgestellt. Im Auftrag von Ireland's National Television and Radio Broadcaster entstand Barrys jüngstes Orchesterwerk No other people.
Unter den neuesten Werken finden sich Schott and sons, Mainz für Bass-Solo und Chor, das die Beziehung des Verlags Schott und dem späten Beethoven widerspiegelt. Das für die irische National Choir Organzation of Ireland, Ars Nova Copenhagen und den Coro Casa da Musica Porto geschriebene Stück wurde im Oktober 2010 in Dublin uraufgeführt. Für 2011 steht mit Feldmans Six-Penny Editions für die London Sinfonietta und das Saint Paul Chamber Orchestra ein weiteres neues Werk auf dem Programm. Darüber hinaus ist die Oper The Importance of Being Earnest für Los Angeles und London geplant.
Sein Werk Dead Match war im Jahr 2002 für den Ivors Classical Music Award nominiert, Lisbon 2008 für die RPS Awards in der Kategorie Kammermusik. Barry engagiert sich als Mitglied von Aosdána für Künstler, die einen entscheidenden Kulturbeitrag für Irland geleistet haben.
Gerald Barry wurde 1952 in Irland geboren. Nach Abschluss seines Studiums am University College Dublin ging er nach Amsterdam und später nach Köln, um dort seine Studien fortzuführen. Die Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen und Mauricio Kagel erweiterte seinen musikalischen Horizont und führte 1979 zu den radikalen Ensemblewerken __________ and Ø.
Viele Werke wurden von der BBC in Auftrag gegeben, darunter Chevaux-de-frise für das Ulster Orchestra bei den BBC Proms 1988. The Conquest of Ireland und Day komponierte Barry 1998 für das BBC Symphony Orchestra, The Eternal Recurrence, eine Nietzsche-Vertonung für Gesang und Orchester, und Hard D für das Orkest de Volharding. Chevaux-de-frise erlebte seine russische Erstaufführung 2007 durch das Orchester des Mariinski-Theaters.
Barrys erste Oper The Intelligence Park (eingespielt auf NMC Records), ein Auftragswerk des Institute of Contemporary Arts, wurde 1990 im Rahmen des Almeida Festivals uraufgeführt. Seine zweite Oper The Triumph of Beauty and Deceit eröffnete im Auftrag von Channel 4 das Aldeburgh Festival 2002. Weitere Aufführungen fanden in London sowie bei den Berliner Festwochen statt. Ihre amerikanische Erstaufführung erlebte die Oper im Jahr 2006 mit Los Angeles Philharmonic; es folgten Aufführungen in Paris, Amsterdam und New York.
Barry komponierte in den 1990er Jahren The Conquest of Ireland für das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und The Road für das hr- Sinfonieorchester.
Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Barry mit der Birmingham Contempory Music Group (BCMG), aus der die Werke Wiener Blut, Dead March und Beethoven hervorgingen. Vor allem Wiener Blut, das 2000 von der BCMG für das Aldeburgh Festival in Auftrag gegeben wurde, erfuhr in der Folge zahlreiche Aufführungen sowohl in Großbritannien als auch international. Mit God Save The Queen für Chor und Orchester schuf Barry 2001 im Auftrag des London South Bank Centre ein Stück zum fünfzigsten Jubiläum der Royal Festival Hall.
Einen Fokus auf Barrys Musik legten u.a. die Musik Triennale Köln, Warsaw Autumn, Musica Viva, Présences, Huddersfield Contemporary Music Festival, St. Denis Festival und die International Society for Contemporary Music. Auf CD wurden seine Kompositionen bei den Labels NMC, Largo, Black Box, Marco Polo, RTE und BVHaast eingespielt.
2005 komponierte Barry das Bühnenwerk The Bitter Tears of Petra von Kant, das an der English National Opera gespielt wurde und dessen deutschsprachige Erstaufführung im Mai 2008 an der Oper Basel stattfand. Der Einakter La Plus Forte (The Stronger) nach Strindberg von 2008 entstand im Auftrag von Radio France. In Amerika wurde die Oper im Dezember 2008 vom New World Symphony Orchestra in Miami vorgestellt. Im Auftrag von Ireland's National Television and Radio Broadcaster entstand Barrys jüngstes Orchesterwerk No other people.
Unter den neuesten Werken finden sich Schott and sons, Mainz für Bass-Solo und Chor, das die Beziehung des Verlags Schott und dem späten Beethoven widerspiegelt. Das für die irische National Choir Organzation of Ireland, Ars Nova Copenhagen und den Coro Casa da Musica Porto geschriebene Stück wurde im Oktober 2010 in Dublin uraufgeführt. Für 2011 steht mit Feldmans Six-Penny Editions für die London Sinfonietta und das Saint Paul Chamber Orchestra ein weiteres neues Werk auf dem Programm. Darüber hinaus ist die Oper The Importance of Being Earnest für Los Angeles und London geplant.
Sein Werk Dead Match war im Jahr 2002 für den Ivors Classical Music Award nominiert, Lisbon 2008 für die RPS Awards in der Kategorie Kammermusik. Barry engagiert sich als Mitglied von Aosdána für Künstler, die einen entscheidenden Kulturbeitrag für Irland geleistet haben.
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