Herbert Willi

Herbert Willi

* 7. Januar 1956
Herkunftsland: Österreich

In Kürze:

Für 16
Dirigent: Joji Hattori
15. Mai 2012 | Konzerthaus, Mozart-Saal - Wien - Österreich

Konzert für Violine und Orchester
Dirigent: Manfred Honeck
1. November 2012 | Goldener Saal des Musikvereins - Wien - Österreich

Chronologie

1956
Geboren am 7. Januar in Vorarlberg/Österreich

Schulmusik und Theologiestudium an der Universität Innsbruck, Abschluss als Magister der Philosophie. Gleichzeitig Instrumentalstudium (Fagott und Klavier) am Konservatorium der Stadt Innsbruck.
ab 1983
Kompositionsstudium bei Helmut Eder an der Hochschule "Mozarteum" in Salzburg, Abschluss mit Kompositionsdiplom und Magister Artium. Danach weitere Studien bei Boguslav Schaeffer.
1985
Österreichisches Staatsdiplom für Komponisten
1986
Förderungspreis für Musik der Republik Österreich (für die Orchesterkomposition "Aura I")
1987
Preisträger beim Streichquartettwettbewerb der Wiener Konzerthausgesellschaft

Uraufführung "Streichquartett 1986" durch das Arditti Quartett (Mitglied der Jury)
1987/88
Rom Stipendium
1988
Begegnung mit Olivier Messiaen
1989
Österreichisches Staatsstipendium für Komponisten

Uraufführung "Der Froschmäusekrieg" in Wien
1990
Rolf-Liebermann-Stipendium für Opernkompositionen (Jury Staatsoper Wien, Berlin, Hamburg, Dresden, München)
1991
Förderpreis der Ernst-von-Siemens-Stiftung
1992
"Composer-in-Residence" bei den Salzburger Festspielen

Uraufführung "Konzert für Orchester" in Cleveland

Uraufführung "Räume für Orchester" in München
1993
Uraufführung "Flötenkonzert" in München

"Konzert für Orchester" wurde in Paris beim "International Rostrum of Composers 1993" der UNESCO als "Recommended Work" ausgezeichnet
1996
Uraufführung der Oper Schlafes Bruder zum Jubiläum "1000 Jahre Österreich" in Zürich
1996-98
"Composer-in-Residence" der Camerata Academica, Salzburg
1997
Verleihung des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst durch den Bundespräsidenten der Republik Österreich Dr. Thomas Klestil
1998
Verleihung des großen Verdienstzeichens des Landes Vorarlberg
1999
Uraufführung Begegnung für Orchester in Wien anlässlich der Feierlichkeiten "150 Jahre" Wiener Philharmoniker
2000
Uraufführung "Rondino für Orchester" in Salzburg
2002
Uraufführung "Eirene" Konzert für Trompete und Orchester (aus dem Zyklus "Montafon") im Wiener Musikverein
2002/03
"Composer-in-Resindence" der Gesellschaft der Musikfreunde des Wiener Musikvereins und des Wiener Concert-Vereins
2003
Uraufführung "...geraume Zeit..." Konzert für Flöte, Oboe und Orchester (aus dem Zyklus "Montafon") im Wiener Musikverein
2005
Uraufführung von Kairos im Kronos 1756/1956 für Violine, Viola und Violoncello
2006
Uraufführung von ego eimi für Klarinette und Orchester aus dem Zyklus "Montafon" bei den Salzburger Festspielen
2007
Composer in Residence beim Pacific Music Festival Sapporo (J)
2008
Uraufführung von Äon für Horn und Orchester durch Stefan Dohr und das Radio-Symphonieorchester Wien. Das Konzert stellt den Abschluss des "Zyklus Montafon" dar.

Uraufführung der Neufassung der Oper Schlafes Bruder am Stadttheater Klagenfurt.

Composer in Residence beim japanischen Kusatsu International Summer Music Academy & Festival. Hier Uraufführung von "Hello" and "See you again".
________
Aufführungen seiner Werke erfolgten in New York (Carnegie Hall), Tokyo (Sumida Triphony Hall), London (Royal Albert Hall), Wien (Musikverein, Konzerthaus), bei den Salzburger Festspielen (Großes Festspielhaus, Felsenreitschule), in der Berliner Philharmonie. Interpreten sind unter anderem internationale Orchester wie Berliner Philharmoniker, Wiener Philharmoniker, Cleveland Orchestra, Philadelphia Orchestra, New Japan Philharmonic Orchetra unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Muti, Seiji Ozawa und Christoph von Dohnányi.

Herbert Willi lebt als freischaffender Komponist in St. Anton im Montafon/Voralberg.