Paul Hindemith
* 16. November 1895
† 28. Dezember 1963
Herkunftsland: Deutschland
In Kürze:
Konzertmusik
Dirigent: Stephen Story
12. Februar 2012 | Carnegie Music Hall - Pittsburgh, PA - Vereinigte Staaten von Amerika
Sonate in F
14. Februar 2012 | St Martin-in-the-Fields - London - United Kingdom
Weitere Informationen:
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Chronologie
1895
geboren am 16. November in Hanau
1902-05
Musikunterricht in Mühlheim am Main durch den Vater und Eugen Reinhardt
1907
Geigenschüler Anna Hegners in Frankfurt/Main
1908
Geigenschüler Adolf Rebners
Ab Wintersemster 1908 Studium an Dr. Hoch´s Conservatorium in Frankfurt
Ab Wintersemster 1908 Studium an Dr. Hoch´s Conservatorium in Frankfurt
1910
Auftritte als "Frankfurter Kindertrio" mit den Geschwistern Toni (geb.1898) und Rudolf (geb.1900)
1912
Kompositionsschüler Arnold Mendelssohns; ab 1913 Kompositionsunterricht bei Bernhard Sekles
1914
Mitglied des Rebner-Quartetts, zunächst als Geiger; später als Bratscher
1915
Hindemith spielt öffentlich das Beethoven-Violinkonzert. Konzertmeister im Opernhausorchester in Frankfurt; der Vater fällt im September in Flandern
1918
Regimentsmusiker im Elsaß und in Flandern
1921
2. Juni: Kompositionsabend in Frankfurt; der Schott-Verlag übernimmt die Publikation von Hindemiths Werken
1921
Uraufführung des Quartetts op. 16 während der "Donaueschinger Kammermusik-Aufführungen zur Förderung Zeitgenössischer Tonkunst"; Skandal um die Aufführung der Einakter Mörder, Hoffnung der Frauen und Nusch-Nuschi in Stuttgart unter Fritz Busch.
1922
Gründung des Amar-Quartetts mit Hindemith als Bratscher
1923
Aufgabe der Konzertmeister-Stelle in Frankfurt; feste Bindung an den Schott-Verlag. Mitglied des Programm-Ausschusses der Donaueschinger Kammermusiktage. Beginn extensiver Konzertreisen des Amar-Quartetts durch Europa
1924
Hindemith heiratet Gertrud Rottenberg
1927
Ruf an die Staatliche Hochschule für Musik in Berlin
1933
Hindemiths Werke verschwinden als "kulturbolschewistisch" aus den Konzertprogrammen in Deutschland
1934
12. März: Uraufführung der Symphonie Mathis der Maler durch Wilhelm Furtwängler;
November: Furtwängler publiziert den Artikel Der Fall Hindemith, auf den Goebbels in einer Berliner Sportpalast-Rede antwortet
November: Furtwängler publiziert den Artikel Der Fall Hindemith, auf den Goebbels in einer Berliner Sportpalast-Rede antwortet
1935
Hindemith lässt sich von der Staatlichen Hochschule für Musik in Berlin beurlauben.y
April-Mai: erste Türkei-Reise.
April-Mai: erste Türkei-Reise.
1936
März-Mai: zweite Türkei-Reise; Aufführungsverbot in Deutschland
1937
Februar und September: dritte und vierte Türkei-Reise;
März-April: erste Reise in die USA (Ostküste)
März-April: erste Reise in die USA (Ostküste)
1938
Februar-April: zweite Reise in die USA;
September: Emigration in die Schweiz
September: Emigration in die Schweiz
1939
Dritte Tournee durch die USA
1940
Februar: Emigration in die USA; Ruf an die Yale University in New Haven
1941
Sommerkurs mit alter Musik beim Berkshire Festival in Tanglewood
1945-53
Konzerte des Collegium Musicum der Yale University mit Werken von Perotinus bis Bach
1946
Amerikanische Staatsbürgerschaft
1947
April-September: erste Europa-Reise.
Wiedersehen mit der Mutter und den Verlegern Ludwig und Willy Strecker vom Schott-Verlag
Wiedersehen mit der Mutter und den Verlegern Ludwig und Willy Strecker vom Schott-Verlag
1948-49
August-März: zweite Europa-Reise
1949-50
Vorlesungen auf dem Lehrstuhl für Poetik der Harvard University
1949
Januar-Februar: Vortragsreise durch Deutschland im Auftrag der amerikanischen Militärregierung;
Dr. h.c. der Universität Frankfurt
Dr. h.c. der Universität Frankfurt
1950
September: Hamburger Bach-Rede (Johann Sebastian Bach. Ein verpflichtendes Errbe);
Dr. h.c. der FU Berlin
Dr. h.c. der FU Berlin
1951-53
Versuch, die Lehrtätigkeiten in Zürich und Yale zu verbinden
1951
Bach-Preis der Sadt Hamburg
Berufung an die Univesität Zürich als Ordinarius für Musiktheorie, Komposition und Musikpädagogik
Berufung an die Univesität Zürich als Ordinarius für Musiktheorie, Komposition und Musikpädagogik
1952
Orden Pour le mérite
1953-63
Zahlreiche Konzertreisen als Dirigent
1953
Übersiedlung nach Blonay am Genfer See
1954
Juli-November: Südamerika-Tournee;
Dr. h.c. der Oxforder University
Dr. h.c. der Oxforder University
1955
Sibelius-Preis
1956
April-Mai: Japan-Tournee mit den Wiener Philharmonikern
1957
Hindemith gibt die Züricher Lehrtätigkeit auf
1958
Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
1963
Juni: Vortrag Sterbende Gewässer bei der Jahresversammlung des Ordens Pour le mérite in Bonn;
Balzan-Preis;
Hindemith stirbt am 28. Dezember 1963 in Frankfurt/Main.
Balzan-Preis;
Hindemith stirbt am 28. Dezember 1963 in Frankfurt/Main.
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