Edvard Grieg
* 15. Juni 1843
† 4. September 1907
Herkunftsland: Norwegen
In Kürze:
Drei Stücke
Dirigent: David Danzmayr
28. November 2012 | Musikverein - Wien - Österreich
Profil
Edvard Grieg, norwegischer Komponist, studierte am Leipziger Konservatorium und bei Niels Gade in Kopenhagen und erhielt entscheidende Anregungen von dem Komponisten Rikard Nordraak (*1842, 1866), der ihm den Zugang zur nordischen Volksmusik eröffnete. Grieg bereiste 1865 und 1870 Italien (in Rom lernte er Liszt kennen) und unternahm als Dirigent Konzertreisen durch Europa. Ab 1885 lebte er in seinem Landhaus Troldhaugen bei Bergen.
Grieg knüpfte auf seinen Reisen durch ganz Europa enge Kontakte zu Komponisten wie Peter Tschaikowsky, Johannes Brahms oder Frederick Delius. Er verschaffte der norwegischen Musik Weltgeltung, indem er, v.a. in seinen Bearbeitungen von Volksliedern und -tänzen, nationale Idiomatik mit satztechnischen Mitteln seines Jahrhunderts verband. Seine für die damalige Zeit kühne Harmonik beeinflusste den musikalischen Impressionismus.
Er komponierte Klaviermusik, u.a. zehn Hefte »Lyrische Stücke« (18671901, darin »Hochzeitstag auf Troldhaugen«), »Norwegische Tänze und Volksweisen« (1870), »Aus dem Volksleben« (1872); Bühnenmusiken zu Bjørnsterne Bjørnsons »Sigurd Jorsalfar« (1872, daraus drei Orchesterstücke 1892) und zu Henrik Ibsens »Peer Gynt« (1874/75, daraus zwei Orchestersuiten 1888 und 1891; mit »Solvejgs Lied«); Orchesterwerke, u.a. Klavierkonzert a-Moll (1868), »Aus Holbergs Zeit« (1885, für Streichorchester; ursprünglich 1884 für Klavier), »Sinfonische Tänze« (1898); Kammermusik (drei Violinsonaten, eine Cellosonate, zwei Streichquartette); Chorwerke sowie zahlreiche Lieder.
Grieg knüpfte auf seinen Reisen durch ganz Europa enge Kontakte zu Komponisten wie Peter Tschaikowsky, Johannes Brahms oder Frederick Delius. Er verschaffte der norwegischen Musik Weltgeltung, indem er, v.a. in seinen Bearbeitungen von Volksliedern und -tänzen, nationale Idiomatik mit satztechnischen Mitteln seines Jahrhunderts verband. Seine für die damalige Zeit kühne Harmonik beeinflusste den musikalischen Impressionismus.
Er komponierte Klaviermusik, u.a. zehn Hefte »Lyrische Stücke« (18671901, darin »Hochzeitstag auf Troldhaugen«), »Norwegische Tänze und Volksweisen« (1870), »Aus dem Volksleben« (1872); Bühnenmusiken zu Bjørnsterne Bjørnsons »Sigurd Jorsalfar« (1872, daraus drei Orchesterstücke 1892) und zu Henrik Ibsens »Peer Gynt« (1874/75, daraus zwei Orchestersuiten 1888 und 1891; mit »Solvejgs Lied«); Orchesterwerke, u.a. Klavierkonzert a-Moll (1868), »Aus Holbergs Zeit« (1885, für Streichorchester; ursprünglich 1884 für Klavier), »Sinfonische Tänze« (1898); Kammermusik (drei Violinsonaten, eine Cellosonate, zwei Streichquartette); Chorwerke sowie zahlreiche Lieder.
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