Négy lakodalmi tánc
Komponist: György Ligeti
Übersetzer Vorwort (englisch): Lindsay Chalmers-Gerbracht
Übersetzer Vorwort (französisch): Dominique de Montaignac
Vier Hochzeitstänze
nach ungarischen Volksliedern für 3 Singstimmen oder Frauenchor und Klavier
Verlag: Schott Music
Aufführungsdauer: 5' 0''
Kompositionsjahr: 1950
Schwierigkeit: 3
Ausgabe: Partitur
Sprache: ungarisch
18 Seiten - Rückendrahtheftung
ISMN: 979-0-001-12094-4
Bestell-Nr.: ED 8687
Beschreibung
Die ungarische und die rumänische Volksmusik waren Ligeti seit seiner Kindheit in Siebenbürgen vertraut. Er selbst spricht davon, dass er in seiner Anfangszeit als Komponist etwa fünfzig solche Volksliedbearbeitungen wie Négy lakodalmi tánc verfasst habe.
Die vier einzelnen Liedtexte schildern die unterschiedlichsten Aspekte einer Hochzeit. Das erste Gedicht beschreibt die Freude der Braut, wie schön geschmückt sie sein wird, aber auch ihr Zaudern, ihre Unsicherheit und dass ihr eine Zukunft als "Vogel im Käfig" droht. Im zweiten Gedicht widersetzt sich die Braut der Hochzeit; sie fürchtet, die Vorbereitungen seien nicht weit genug gediehen. Voller Stolz möchte das Mädchen im dritten Gedicht Braut werden, "die schönste unter allen", hofft andererseits natürlich, dass sie "anstatt Blumen keine Distel pflückt". Das letzte Gedicht schließlich handelt vom Bräutigam, der zuversichtlich über seine Hochzeit denkt, wenn sein Onkel dazu die Geige spielt.
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