Fantasia gregoriana

Komponist: Bertold Hummel

für großes Orchester, op. 65

Uraufführung: 16. März 1978 Gießen · Orchester des Stadttheaters Gießen · Dirigent: Bertold Hummel
Orchesterbesetzung: 3 (3. auch Picc.) · 2 · Engl. Hr. · 2 · Bassklar. · 2 - 4 · 3 · 3 · 1 - P. S. (Vibr. · Trgl. · 3 hg. Beck. · Sizzle-Beck. · Gong · Tamt.) (2 Spieler) - Hfe. - Str.
Verlag: Schott Music
Aufführungsdauer: 8' 0''
Kompositionsjahr: 1977
Ausgabe: Studienpartitur
Reihe: Musik unserer Zeit
32 Seiten - Rückendrahtheftung
ISMN: 979-0-001-16897-7
Bestell-Nr.: ED 20694

Preis: 17,99 €
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Beschreibung

Der knapp 10-minütigen Fantasia gregoriana, op. 65 liegt das gregorianische Oster-Alleluja zugrunde. Wie bei einem Mosaik werden gleichsam die einzelnen heterogenen Episoden lyrischer, tänzerischer, hymnischer und dramatischer Art durch die permanente Präsenz des Themas zu einer Einheit zusammengefügt.
Das gregorianische Alleluja ist quasi als Modus in jedem Takt des Werkes präsent. Einer verhaltenen Einleitung, die bestimmt ist durch die tritonus-versetzte Strukturierung des Ausgangsmaterials, folgt eine scharf akzentuierte Vorstellung des Themas im Bass. Über die zum Teil girlandenartig aufgelösten Varianten wird ein erster bitonaler Höhepunkt (f-Moll und D-Dur gleichzeitig) erreicht. Die dramatische Entwicklung wird, durch ariose Unterbrechungen aufgehalten, wiederholt, bis der Hauptgedanke in strahlender Instrumentation zu Ende geführt wird. Der Schlussakkord ist aus allen Tönen des Themas zusammengesetzt.
Bertold Hummel

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