Das Gespenst von Canterville
Komponist: Heinrich Sutermeister
Librettist: Heinrich Sutermeister
Dichter der Textvorlage: Oscar Wilde
Spiel mit Musik für das Fernsehen
Text von Heinrich Sutermeister frei nach der Novelle "The Canterville Ghost" von Oscar Wilde
Auftragswerk: Auftragskomposition des ZDF
Uraufführung: 6. September 1964 Mainz, ZDF (D) · Dirigent: Kurt Graunke · Sinfonie-Orchester Kurt Graunke · Inszenierung: Helmut Käutner
Orchesterbesetzung: 1 (auch Picc.) · 1 (auch Engl. Hr.) · 1 · 0 - 2 · 3 · 2 · 0 - P. S. (Glsp. · Xyl. · Plattengl. · Röhrengl. · Trgl. · Beck. · Gong · Tamt. · Tamb. · Holztr. · kl. Tr. · gr. Tr. · 2 Woodbl. · Ratschen · Kettengerassel) (2 Spieler) - Hfe. · Cel. · 2 Klav. (1. auch Glashfe., 2. auch Cemb.) - Str. (4 · 0 · 4 · 3 · 3 für Fernsehaufführungen; bei Bühnenaufführungen normal zu besetzen)
Personenbesetzung: Sir Simon Canterville, das Gespenst · Tenor / Simon Canterville, Student · Sprechrolle (beide vom selben Darsteller gesungen und gesprochen) - Mr. Otis, Botschafter der USA · Sprechrolle - Mrs. Otis, dessen Gattin · Mezzosopran - Virginia, deren Tochter · Sopran - Washington, deren Sohn · Tenor - die beiden Zwillinge · Sprechrollen - Miss Umney · Alt - der Fernsehregisseur · Sprechrolle - Lord Arthur Canterville · Sprechrolle - Chor der Touristen, unsichtbare Stimmen · gem. Chor
Verlag: Schott Music
Aufführungsdauer: 60' 0''
Kompositionsjahr: 1962/1963
Sprache: deutsch
Aufführungsmaterial - leihweise
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Beschreibung
„Der erste Kompositionsauftrag des ZDF sollte ein heiteres, unterhaltsames Werk bringen, das die besonderen Möglichkeiten des Fernsehens berücksichtigt. Die Stoffwahl wurde dem Komponisten freigestellt. Heinrich Sutermeister [...] meint zu dem Auftragswerk: ‘Es ist doch wohl kein Zufall, dass mit dem Todesjahr Puccinis der eigentliche Vormarsch und Sieg der vorerst stummen, dann der tönenden und schließlich farbig bewegten Leinwand begonnen hat. [...] So bedeutet für mich das Fernsehen eine letzte Möglichkeit, die dünne, heute nur noch gesellschaftlich bedingte Schicht der Opernliebhaber zu durchstoßen und auf eine wohl doch zum mindesten sechsstellige Zahl von Zuhörern einzuwirken, denen das Phänomen Oper lediglich eine museale Erinnerung an vergangene Zeiten bedeutet.’” (aus dem ZDF-Programmheft „Theater und Musik”, Mainz 1965)
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