Das Gespenst
Komponist: Harald Weiss
Librettist: Harald Weiss
Musiktheater für Kinder und Erwachsene in zwei Akten und einer Pause
Text vom Komponisten
Auftragswerk: Auftragskomposition der Niedersächsischen Staatsoper, gefördert von der Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken
Uraufführung: 18. April 1997 Hannover, Ballhof (D) · Dirigent: Stephan Tetzlaff · Inszenierung: Harald Weiss · Kostüme: Maria Johanna Fischer · Bühnenbild: Maria Johanna Fischer · Veranstalter: Niedersächsisches Staatstheater
Orchesterbesetzung: 1 · 1 (auch Engl. Hr.) · 1 (auch Bassklar.) · 1 - 2 · 0 · 0 · 0 - P. S. (Trgl. · Gl. · Crot. · Gongs · Röhrengl. · 2 hg. Beck. · chin. Beck. · Tamt. · kl. Tr. · gr. Tr. · Donnerblech · Muschelwindspiel · Bambuswindspiel · Xyl.) (2 Spieler) - Klav. - Str. (4 · 0 · 2 · 2 · 1) - Tonbandpart (DAT-Kassette oder CD mit Toneinspielungen ist Teil des Aufführungsmaterials)
Personenbesetzung: Die Theatertruppe: Milan Smetak, Opernsänger · Tenor - Ana von Velde, Operndiva · Mezzosopran - Leslie Tyler, Opernsängerin, jüngstes Ensemblemitglied · Sopran - Mick, Assistent und Inspizient · Sprechgesang - Carlos Graun, Regisseur und Theaterdirektor · Bariton - Anton Pfaff, Korrepetitor und Pianist · Pianist -
Die Stadtvertreter (alles Sprechrollen): Karl-Heinz Schroff, stellvertretender Kulturamtsleiter - Mechthild Oberwasser-Lautenthal, Landtagsabgeordnete der Grünen und Vizepräsidentin der Bürgerinitiative "Unser Rathaus soll schöner werden" - Heiner Pevestorf, Verwaltungsoberinspektor -
Das Gespenst · Koloratursopran (tritt nicht persönlich auf, Stimme über Mikro oder von der Seiten- bzw. Hinterbühne oder Galerie) - Garderobenpersonal, Damen und Herren des Hofes · Bewegungschor (4 Personen, 2/2)
Verlag: Schott Music
Aufführungsdauer: 90' 0''
Kompositionsjahr: 1995/1996
Sprache: deutsch
Aufführungsmaterial - leihweise
Beschreibung
Seltsame Dinge spielen sich in einem verlassenen alten Theater ab: eine kleine Opernkompagnie, die das Theater gemietet hat, versucht dort, die Oper VOM FISCHER UND SEINER FRAU zu proben, als plötzlich ein Gespenst, das in den alten Mauern sein Unwesen treibt, alles durcheinanderbringt und für Unruhe sorgt. Und dann gibt es auch noch eine kleine Liebesgeschichte … viel Turbulenz bis zum Happy End!
Harald Weiss verknüpft in seiner Oper wirkungsvoll drei Ebenen: die irreale Ebene des Theatergeistes, die nüchterne Ebene der karikierend überzeichneten Stadtvertreter und die spielerische Ebene der Theatergruppe, die sich immer wieder mit den anderen beiden Ebenen konfrontiert sieht. Aber auch das Publikum soll aus seiner Beobachtungssituation heraus durchaus zum Eingreifen in die Szene „verführt“ werden.
Aufnahmen
Das Gespenst (1997)
Harald Weiss
Heidi Blanke, Tadeusz Galczuk, Stephanie Lange, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover, John Parr, Carola Rentz, Frank Schneiders, Bohdan Swiderski, Harald Weiss
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