Streichquintett g-Moll
Komponist: Ignaz Joseph Pleyel
Herausgeber: Tilman Sieber
BEN 272
Besetzung: 2 Violinen, 2 Violen und Violoncello
Verlag: Schott Music
Kompositionsjahr: 1785
Schwierigkeit: 3
Ausgabe: Partitur und Stimmen
82 Seiten - Rückendrahtheftung
ISMN: 979-0-001-14649-4
Bestell-Nr.: ED 20117
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Beschreibung
Urtext-Ausgabe nach dem Text der Ausgabe in "Musikalische Denkmäler" Bd. 9, hg. von der Akademie der Wissenschaften und Lietartur, Mainz.
Das Quintett g-Moll gehört der ersten Gruppe von drei Quintetten an, die Ignaz Pleyel 1785 schrieb und die 1786 zum ersten Male veröffentlicht wurden. Es wurde von allen seinen Quintetten am häufigsten verlegt und lag schon zu Lebzeiten Pleyels in den verschiedensten Ausgaben vor.
Die Modernität dieses Quintetts zeigt sich an der "neuen Art" der Satztechnik und Themenbehandlung, wie sie 1781 erstmalig Joseph Haydn mit seinen Streichquartetten op. 33 vorstellt.
Wie bei Haydn zeigt sich der moderne Kompositionsstil in der thematischen Arbeit des Durchführungsteils, der sich vor allem aus dem Hauptthema gestaltet. Eindrucksvoll ist die Verarbeitung des Themenkopfes durch Imitation, Sequenzierung, Verkürzung, rhythmische und tonale Veränderungs sowie Umkehrung.
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