...called dusk II

Komponist: Detlev Müller-Siemens

für Streichquartett

Uraufführung: 2. Mai 2013 Wien, Arnold Schönberg Center (A) · Ensemble Wiener Collage
Verlag: Schott Music
Aufführungsdauer: 10' 0''
Kompositionsjahr: 2011
Schwierigkeit: 6
Ausgabe: Partitur und Stimmen
Rückendrahtheftung
ISMN: 979-0-001-18723-7
In Vorbereitung

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Beschreibung

...called dusk II für Streichquartett bezieht sich auf einen Satz aus dem Text Losigkeit von Samuel Beckett: „Schimäre die Dämmerung die Schimären vertreibt und die andere Schummer genannte“.

Es handelt sich um eine Art zweifache „Chaconne“, in der je 26 Akkorde auf der Flageolett- bzw. Grundtonebene nach einem bestimmten Prinzip permutiert werden. Diese beiden Ebenen durchlaufen zwei sich abwechselnde und in der Harmonik deutlich unterschiedene Bereiche und sind durch die rhythmische Struktur und die Dynamik gleichsam schimärenartig ineinander verwachsen. Dadurch entsteht manchmal eine Art „innere Stimme“, die sich durch alle vier Instrumente zieht. Die Flageolett- und die Grundtonebene trennen sich im Verlauf der Komposition, verselbständigen sich und zerfallen. Die diesem Auflösungsprozess folgende, aus einer Verschmelzung der beiden Ebenen gebildete, konsonante Harmonik kippt am Ende um in eine starr-motorische Linearität. Detlev Müller-Siemens

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