Hamburgisches Konzert
Komponist: György Ligeti
für Horn solo und Kammerorchester
(mit zwei Bassetthörnern und vier obligaten Naturhörnern)
Uraufführung: 20. Januar 2001 Hamburg, NDR, Rolf-Liebermann-Studio (D) · Marie Luise Neunecker, Horn · Dirigent: George Benjamin · Asko Ensemble · Veranstalter: NDR das neue werk (Uraufführung 1.-6. Satz)
30. September 2002 Utrecht, Vredenburg (NL) · Marie Luise Neunecker, horn · Dirigent: Reinbert de Leeuw · Asko Ensemble (Uraufführung des vollständigen Werks)
Orchesterbesetzung: 2 (2. auch Picc.) · 1 · 2 Bassetthr. (1. auch Klar. in B, 2. auch Es-Klar.) · 1 - 4 Naturhr. · 1 · 1 · 0 - P. S. (hg. Beck. · Crot. [aufgehängt] · 4 Bong. · Tamb. · kl. Tr. · gr. Tr. · Röhrengl. · Rin · Glsp. · Xyl. · Vibr. · Marimba) (2 Spieler) - Str. (5 · 4 · 3 · 2 · 1 oder 1 · 1 · 1 · 1 · 1)
Verlag: Schott Music
Aufführungsdauer: 15' 0''
Kompositionsjahr: 1998/1999, rev. 2003
Aufführungsmaterial - leihweise
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Beschreibung
Das sechssätzige Hornkonzert ist ein echtes Spätwerk, in dem sich Ligeti auf seiner langen Suche nach einer neuen Klangsprache weiter vorwagt als je zuvor. Gleichzeitig verneigt er sich damit vor seiner Wahlheimat Hamburg: „Die ‘ZEIT’-Stiftung, die mir den Kompositionsauftrag erteilte, hatte einen Wunsch: Die Uraufführung sollte in Hamburg stattfinden und der Werktitel auf Hamburg hinweisen. Ich dachte mir: Bach widmete seine berühmten sechs Concerti grossi dem Markgrafen von Brandenburg, warum soll ich mein Hornkonzert nicht der Freien Hansestadt Hamburg zueignen?“ (György Ligeti)
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