Das Christelflein
Komponist: Hans Pfitzner
Librettist: Hans Pfitzner
Dichter der Textvorlage: Ilse von Stach
Spieloper in zwei Akten, op. 20
nach der Originaldichtung von Ilse von Stach umgedichtet von Hans Pfitzner
Uraufführung: 11. Dezember 1906 München, Hoftheater (D)
11. Dezember 1917 Dresden, Hofoper (D) (Uraufführung der revidierten Fassung)
Orchesterbesetzung: 2 (2. auch Picc.) · 2 (2. auch Engl. Hr.) · 2 · 2 (2. auch Kfg.) - 2 · 1 · 0 · 0 - P. S. (3 kl. Gl. · Trgl. · Beck. · kl. Tr. · gr. Tr. · Tamt. · Tamb.) (2 Spieler) - Hfe. - Str. -
Bühnenmusik: 1 Trp. -
Hinter der Szene: Glockengeläut
Personenbesetzung: das Elflein · hoher Sopran - das Christkindchen · Sopran - der Tannengreis · tiefer Bass - Knecht Ruprecht · Bass - Herr von Gumpach · Bariton - Frieder, sein Sohn · Tenor - Trautchen, seine Tochter · Sprechrolle - Frau von Gumpach · stumme Rolle - Franz und Jochen, in Gumpachs Diensten · Bass-Buffo und Tenor-Buffo - der Dorfarzt · Sprechrolle - ein Junge · Sprechrolle - Käte, ein Mädchen · Sprechrolle - St. Petrus · stumme Rolle - Engelsstimmen · 4 Solostimmen (hohe Soprane), Frauenchor (SA) - Tannenjunker, Tannenjungfrauen, Elflein · Tanzgruppe - arme Dorfkinder mit ihren Müttern, Chor der Engel · Frauen- und Kinderchor (SSAA)
Verlag: Fürstner Musikverlag GmbH
Aufführungsdauer: 120' 0''
Kompositionsjahr: 1906, rev. 1917
Sprache: deutsch
Aufführungsmaterial - leihweise
Lieferrechte: Lieferrechte für Deutschland, Danzig, Italien, Portugal, Nachfolgestaaten der UdSSR außer Estland, Lettland, Litauen
Beschreibung
Das wissbegierige Elflein möchte vom Tannengreis wissen, was es mit dem Weihnachtsbaum und dem Christfest auf sich hat. Nach vielen Verwicklungen, bei denen auch Knecht Ruprecht und das Christkind wichtige Rollen spielen, erhält es in der Familie Gumpach Antworten auf seine Fragen. Zudem kann es dabei helfen, die kleine Trude wieder gesund zu machen, indem es darum bittet, eine unsterbliche Seele zu erlangen und statt des Kindes in den Himmel gehen zu dürfen. Als Lohn hierfür wird es als Christelflein jedes Jahr zur Weihnacht zur Erde zurückkehren.
Pfitzners Weihnachtsoper steht ganz in der Tradition der spätromantischen Märchenopern. Seine Musik ist von kunstvoller Schlichtheit und ist Ausdruck eines starken Bedürfnisses nach Harmonie und religiöser Idealisierung.
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