Albert warum?

Komponist: Enjott Schneider
Librettist: Josef Rödl

Kammeroper für sieben Sänger, neun Instrumentalisten und Zuspielelektronik ad lib.

Libretto von Josef Rödl nach seinem gleichnamigen Film

Uraufführung: 20. Januar 1999 Regensburg, Theater (D) · Dirigent: Rudolf Piehlmayer · Inszenierung: Josef Rödl · Kostüme: Klaus Caspers · Bühnenbild: Klaus Caspers
Orchesterbesetzung: 1 (auch Picc.) · 0 · 1 (auch Bassklar.) · 0 - 0 · 0 · 0 · 0 - S. (Vibr. · Crot. · Trgl. · Beck. · Tamt. · kl. Tr. · gr. Tr · Standtr. · Tempelbl. · Tomt. · Clav.) (1 Spieler) - Hfe. · Akk. - Str. (Quintett oder chorisch [bis max. 12 · 10 · 8 · 6 · 3])
Personenbesetzung: Albert · drei Erscheinungsbilder: 1) ein Schauspieler mit Sprechstimme, 2) ein jugendlicher Tenor (lyrisch), 3) ein Knabensopran - Vater · Bass-Bariton - Hans · Bariton - Anna · Sopran - der Mann · Bariton - die Frau · Mezzosopran
Verlag: Ars-Viva-Verlag GmbH
Aufführungsdauer: 120' 0''
Kompositionsjahr: 1998
Ausgabe: Dirigierpartitur
Sprache: deutsch
Aufführungsmaterial - leihweise

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Beschreibung

Die Kammeroper Albert – Warum? führt in sieben knappen, jeweils durch ein instrumentales Zwischenspiel verknüpften Bildern in ein abgelegenes Dorf und schildert das bedrückende Martyrium des „Dorfdeppen“ Albert. Die wenigen Haltepunkte seines Lebens zerbrechen im Laufe der Handlung: sein Vater verstößt ihn, seine Mutter ist verstorben, seine Jugendliebe Anna hat sich einem anderen zugewandt, die Dorfleute verspotten ihn und begegnen seinen hilflosen Versuchen, sich zu behaupten, mit offener körperlicher Gewalt. Zuletzt bleibt nur noch der Tod als Ausweg und Erlösung: Albert erhängt sich auf dem Friedhof.

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