Die Metamorphosen des Dionysos
Komponist: Mikis Theodorakis
Librettist: Mikis Theodorakis
Interpret: Kostas Dinos - Jakub Jarmula - Beata Kosko-Kreft - Hagen Matzeit - Przemyslaw Neumann - Volker Schlott - Henning Schmiedt - Jocelyn B. Smith - Johanna Sperska - Marcin Tlalka - Marcin Tomczak - Marek Wieclawek - Grzegorz Zieba
Chor: Chor Concentus
Dirigent: Mikis Theodorakis
Orchester/Ensemble: Orchestra di Musica Difficile, Gdansk
Oper in zwei Akten in der Kammerfassung von Henning Schmiedt
Verlag: Intuition
Ausgabe: 2 CDs
Bestell-Nr.: INT 34002
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Beschreibung
"Die Metamorphosen des Dionysos", die erste Oper von Mikis Theodorakis aus dem Jahr 1985 – es folgten 1990 "Medea", 1993 "Elektra", 1996 "Antigone" und 2001 "Lysistrate" –, ist inhaltlich eine freie Variation und eine eigenwillige Lesart griechischer Geschichte. Sie ist zugleich eine Parabel auf die Auswüchse und die Suggestion der Macht, aber auch auf das Verhältnis zwischen Kunst und Politik.
Im Mittelpunkt steht der Selbstmord des Beamten und Dichters Kostas Karyotakis, dessen Gedichte Theodorakis für die Oper vertont hat. In das Libretto, das Theodorakis selbst schrieb, sind verschiedene Karyotakis-Texte sowie zwei Fragmente aus dem Gedicht "Das gute Volk" von Kostas Varnalis (1884–1974) eingeflossen.
Ausgangs- und Endpunkt der Oper ist der Selbstmord des Dichters Kostas Karyotakis, dessen Gedichte in der Oper als Arien präsentiert werden und sich durch das ganze Werk ziehen. Umrahmt werden sie von Theodorakis -Texten, so dass eine Collage aus Dichterversen und eigenen Texten entsteht – aus melodischen und grotesken Passagen, die zugleich das wesentliche Strukturmerkmal der Oper darstellt – den Gegensatz zwischen den Arien, den vertonten „tragischen“ Karyotakis-Gedichten, und den musikalischen Farcen, der Musik zu den „sarkastischen“ Theodorakis-Texten.
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