First Songs

Komponist: Mikis Theodorakis
Interpret: Maria Farantouri - Mikis Theodorakis

Verlag: Intuition
Ausgabe: CD
Bestell-Nr.: INT 33772

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Beschreibung


Revolutionär, Musiker, Komponist, Politiker, Widerstandskämpfer!

In seinem langen Leben hat er eine große Anzahl musikalischer Werke ganz unterschiedlicher Form und Größe hervorgebracht. Seine Kompositionen reichen von kleinen Songs in der Art von Volksliedern, bei denen lediglich eine Bouzouki oder Gitarre die Stimme begleiten, bis zu groß angelegten Sinfonien, Opern, Kantaten, Messen und Oratorien wie der einzigartige "Canto General" nach Texten von Pablo Neruda. Am bekanntesten ist sicher seine tausendfach kopierte Musik zu dem Filmklassiker "Alexis Sorbas" mit Anthony Quinn in der Titelrolle.

Neben all den Lobpreisungen, Rückblicken und auch kritischen Reportagen, die in den internationalen Medien aus diesem Anlaß erscheinen werden veröffentlicht Intuition nun mit "First Songs" eine beeindruckende musikalische Aufnahme. Theodorakis´ Lieder aus seinen Jugendtagen, die in dieser Form erstmals eingespielt und zum größten Teil als Kompositionen bisher unveröffentlicht waren. Gespielt und aufgenommen im März 1999 in Berlin, in einer kleinen, manchmal fast schon jazzhaften Septett Besetzung, beweisen diese Songs erneut die große Emotionalität und Kraft des Komponisten Theodorakis.

Die hier zum Teil erstmals veröffentlichten Lieder gehören zu Mikis Theodorakis’ ersten Kompositionen. Das 1937 entstandene Lied „Das Schiffchen“ ist davon das erste überlieferte. Allerdings folgten binnen weniger Jahre viele weitere: zwischen 1937, seinem zwölften, und 1945, seinem zwanzigsten Lebensjahr, etwa 120 Lieder, 20 Violinenstücke, 30 Klavierwerke, 25 kirchliche Kantaten, zehn größere Chorstücke, eine Sinfonie, mehrere Kammermusiken und diverse Werke für Streichorchester. Das Erstaunliche daran ist, daß diese, ausschließlich der so genannten "ernsten" Musik zugehörigen, Kompositionen in der griechischen Provinz entstanden, wo sinfonische Musik fast völlig unbekannt war.

Der junge Theodorakis lebte isoliert, was möglicherweise der Grund für diese so außergewöhnliche Beschäftigung war. Eine andere Ursache könnte seine damals ausgeprägt pessimistisch-existentialistische Weltanschauung gewesen sein, die genährt wurde von der Literatur aus der umfangreichen Bibliothek seines Vaters. Der jugendliche Theodorakis verschlang Schopenhauer, Nietzsche, Platon, Knut Hamsun; er las Goethes „Werther“ nicht nur, er verleibte ihn sich ein. "Musik" und "Liebe" wurden so zu den beiden Polen, die einer bewußt gelebten Einsamkeit entsprangen und sich in einem Lebensgefühl artikulierten, das man mit "Melancholie" umschreiben und in den meisten der hier veröffentlichten Lieder finden kann.

Mir schien es eine "Notwendigkeit" zu sein, den inzwischen fast achtzigjährigen Theodorakis diese Lieder selbst singen und interpretieren zu lassen, auf daß sich der Kreis seiner Passionen schließe und er seiner damals entäußerten "Melancholie"wieder habhaft werde.

(Auszug aus den Linernotes von Asteris Kutulas)

Inhalt

Ti Thelo (What I Want)
Pio Poli Ki Apo Ta Matia (More Than The Exchange Of Glances)
Ftinoporo (Autumn)
Sti Vitrina (In The Store Window)
Irini (Peace)
To Karavaki (The Little Ship)
Ise San To Louloudaki (You Are Like A Flower)
Poson Isiha Kimate (How Calmly They Sleep)
Margarita
Esperinos (Evening Mass)
Nanourisma (Lullaby)
Den Ine Monaha T'Aidonia (It Is Not Just The Nightingales)
Kalinihta (Good Night)
Perivoli Mou Orgomeno (In The Tilled Earth Of My Garden)
I Agrambeli (The Vine Tendril)
Ftinoporo (Autumn)

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