Schlafes Bruder

Komponist: Herbert Willi
Librettist: Robert Schneider - Herbert Willi

Oper in einem Prolog, acht Szenen und einem Epilog

Libretto von Robert Schneider
in Zusammenarbeit mit Herbert Willi
Revidierte Fassung 2006

Uraufführung: 28. April 1996 Zürich, Opernhaus · Inszenierung: Cesare Lievi · Bühnenbild: Erich Wonder · Kostüme: Florence von Gerkam · Dirigent: Manfred Honeck · Revidierte Fassung: 29. März 2008 Klagenfurt · Stadttheater · Inszenierung: Aron Stiehl · Bühnenbild und Kostüme Jürgen Kirner · Dirigent Michael Brandstätter
Besetzung: Soli, Chor und Orchester
Orchesterbesetzung: 3 (1. auch Altfl.; 2., 3. auch Picc.) · 1 · Engl. Hr. · 2 (2. auch Bassklar.) · Sopransax. · 2 (2. auch Kfg.) - 2 · 2 · 2 · 1 - P.S. (Trgl. · Crot. · 3 Bong. · Mil. Tr. · Holzblocktr. · Pedalglspl. · Xyl. · Vibr. · Marimba) (2 Spieler) - Hfe. · Klav. (auch Cel.) - Str. (7 · 6 · 5 · 4 · 3)
Personenbesetzung: Eliaskind · Knabensopran - Elias · Tenor - Elsbeth · Mezzosopran - Lukas, deren Verlobter · Bariton - Peter · tiefer Bass - Seff, dessen Vater · Contratenor - Seffin, dessen Frau · Alt - Haintzin · Koloratursopran - Corvinius, ein Prediger · Tenor - Kurat · Bass - Schlafes Bruder · Chor, unsichtbar - Chor der Dörfler · Chor (SSSAAATTTBBB), sichtbar - 4 Dörfler · Mezzosopran, Tenor, Bariton, Bass - Ein Solosprecher
Verlag: Schott Music
Aufführungsdauer: 80' 0''
Kompositionsjahr: 1994/1995, rev. 2006
Aufführungsmaterial - leihweise

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Beschreibung

Im Manuskript des damals noch unveröffentlichten Romanerstlings „Schlafes Bruder“ von Robert Schneider fand der Vorarlberger Komponist Herbert Willi einen Stoff, der an seinen Schlüsselstellen förmlich „nach Musik schreit” (Willi). Zugleich ergaben sich für Willi immer wieder frappierende Parallelen zwischen dem Hauptprotagonisten Elias, der ohne Vorbildung zum genialen Musiker wird und seiner eigenen Biografie.

In enger Zusammenarbeit mit dem Autor entstand das formal und teilweise auch inhaltlich eigenständige Libretto zu Willis erstem Bhnenwerk, das gleichwohl zentrale Motive des mittlerweile vielfach ausgezeichneten und von Joseph Vilsmaier opulent verfilmten Romans aufgreift.

Die fiktive Geschichte des ungewöhnlich begabten Musikers Johannes Elias Alder, der in der Abgeschiedenheit des Hochlandes an der Srach- und Beziehungslosigkeit der Menschen zerbricht und sich schließlich durch Schlafentzug das Leben nimmt, erfährt bei Willi allerdings ine entscheidende Änderung: Er stellt dem düsteren Ausklang bewusst eine positive Schlusswendung entgegen, die der Idee von Liebe und Hoffnung Ausdruck gibt.

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