Das erwartet Sie in der kommenden Spielzeit!
Auch in der Saison 2006/2007 präsentieren wir Ihnen wieder Uraufführungen von vielen neuen Werken in aller Welt. Darunter finden sich Orchesterwerke, große szenische Werke sowie zahlreiche Stücke für vokale oder kammermusikalische Besetzungen. Da erfahrungsgemäß im Verlauf noch viele Uraufführungen hinzukommen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesichert sind, lohnt es sich, von Zeit zu Zeit einen neuen Blick auf die aktuelle Liste unserer Neuschöpfungen zu werfen.
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Highlights sind wie immer die großen Opern: So wird im November die Oper Cantor von Ingomar Grünauer in Halle uraufgeführt, ein szenisches Portrait der Gedankenwelt des Mathematikers Georg Cantor, Begründer der Mengenlehre und Vordenker der Chaosforschung. Die für 2005 geplante Uraufführung musste kurz vor der Premiere verschoben werden, nun endlich ist es soweit. Ein weiteres spannendes Projekt realisiert Stefan Heucke mit den Bühnen Krefeld und Mönchengladbach: Sein Musiktheater Das Frauenorchester von Auschwitz mit dem Libretto seines Bruders Clemens Heucke wird im September zur Uraufführung gelangen.
The Paper Nautilus heißt die "magische Reise ins Unbekannte" von Gavin Bryars. Das fantastische Kammerspiel, inspiriert von Jules Verne, kommt Anfang November in Glasgow zum ersten Mal auf die Bühne. Lustig geht es auch zu bei Die Omama im Apfelbaum, einem neuen Kinderstück der beliebten Komponistin Elisabeth Naske. Wie schon in früheren Werken vertont sie auch diesmal wieder ein Kinderbuch der Erfolgsautorinnen Mira Lobe und Susi Weigel. Die Omama im Apfelbaum wird im April 2007 in der Wiener Staatsoper uraufgeführt.
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Unter den Bühnenwerken wird ein neues Stück von Rodion Shchedrin ein besonderes Highlight darstellen: Die 'russische Choroper' Boyarina Morozova kommt Mitte Oktober am Moskauer Konservatorium zur Uraufführung. Das Werk für Solisten, gemischten Chor, Trompete, Pauken und Schlagzeug erinnert in seiner Besetzung an das überaus erfolgreiche Oratorium Der versiegelte Engel und verspricht ein neuerlicher großer Wurf zu werden.
Mit großformatigen Werken ist die Komponistin Chaya Czernowin in der kommenden Spielzeit vertreten. Ihr Oratorium Pilgerfahrten ist vom Europäischen Zentrum der Künste für die Dresdner Tage für Neue Musik 2006 in Auftrag gegeben worden. An der Uraufführung des Werks für Sprecher, Chor und Orchester wirkt im Oktober unter anderem der traditionsreiche Dresdner Kreuzchor mit. Im Rahmen des Berliner Festivals MaerzMusik kommt am 17. März 2007 zum ersten Mal der gesamte einstündige Zyklus Maim I-III für sechs Solisten und großes Orchester zur Aufführung.
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Zu den mit Spannung erwarteten großen Orchesterwerken gehören die beiden Beiträge zu den Donaueschinger Musiktagen von Richard Ayres (No. 37b im Eröffnungskonzert) und Jörg Widmann (Zweites Labyrinth im Abschlusskonzert). Wir freuen uns außerdem auf das neue Werk von Kamran Ince für Present Music in Milwaukee, Dithyramben von Wilhelm Killmayer, das Tripelkonzert von Tatjana Komarova in der Tonhalle Düsseldorf, Christian Josts Konzert für Orchester und Peter Maxwell Davies' neues Stück für die Bremer Philharmoniker.
Die aktuelle Übersicht über die Uraufführungen finden Sie in der Rubrik "Komponisten / Konzerte“ unter "Termine“. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit unseren neuen Werken und würden uns freuen, Ihnen bei der einen oder anderen dieser Veranstaltungen zu begegnen.
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