Werk der Woche - Igor Strawinsky: Scènes de Ballet

Eine einzigartige Choreographie, gepaart mit der bittersüßen, bedingungslos schönen Musik von Strawinsky machen seine Scènes de Ballet immer wieder zu einem Erlebnis. Im Münchner Nationaltheater feiert das Werk am Donnerstag, dem 22. Dezember, im Rahmen des Ballettabends "Steps & Times" Premiere. Das Ensemble des Bayerischen Staatsballetts tanzt die legendäre Choreographie von Frederick Ashton.

Das choreographische Meisterwerk des Briten entstand 1947 für das Royal Ballet in London. Nach einer Idee von Picasso liegt die große Besonderheit darin, dass sich die Tänzer nie parallel in eine Richtung wenden und sich so von allen Seiten betrachtet ein in sich harmonisches Bild ergibt. Geometrisch-ornamentale Oberteile und reichlich Schmuck bestimmen das Kostüm-Design von André Beaurepaire.

Es hat eine distanzierte, kompromisslose Schönheit, die sagt: Ich bin hier, ich bin schön, aber ich bemühe mich nicht im Geringsten, Ihnen zu gefallen. Frederick Ashton

Weitere Aufführungen der Scènes de Ballet finden am Münchner Nationaltheater am dem 23. und 28. Dezember 2011 sowie an sechs weiteren Terminen bis Juli 2012 statt.

(19.12.2011)



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