Widmanns Intermezzi: Brahms, aber anders!

Die Notenausgabe der Intermezzi für Klavier von Jörg Widmann sind jetzt in ausgezeichnetem Notenbild in der Edition Schott (ED 21017) erhältlich! Im Sommer 2010 hatte der Pianist András Schiff das Werk bei den Salzburger Festspielen zur Uraufführung gebracht.
Inspiriert durch Johannes Brahms' berühmte Zyklen op. 116 bis op. 119, die Widmann häufig im Werk zitiert, bewegen die Intermezzi zu einer mysteriösen Sehnsucht, die sich in fünf kontrastierenden Sätzen ausschließlich auf den Tasten des Klaviers fortspinnt.
Beginnend mit einer kurzen langsam aufleuchtenden Einleitung geht das Werk in den zart singenden zweiten Teil über. Dem anschließenden düster rumorenden Ernst im Mittelpunkt des Werkes folgen mit dem Wiegenlied und dem abschließenden "Lento un poco andante" zwei weitere ruhige Sätze, die den kontrastreichen Aufbau in Widmanns Werk unterstreichen.
Die Intermezzi, die ihren Titel der Faszination des Komponisten für das "Dazwischen" einzelner Klänge verdanken, richten sich an anspruchsvolle Pianisten, die ihr Repertoire durch ein außergewöhnliches Werk im Personalstil von Jörg Widmann erweitern möchten.
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