Die Wagnerjahre

In den ersten Jahrzehnten fühlte man sich bei Schott dem damals modernen französischen Geschmack verpflichtet. Daher stützte sich der Verlagskatalog auf Namen wie Adolphe Adam und Daniel Auber, aber auch auf Gaetano Donizetti, Ignaz Pleyel und Gioachino Rossini. Mit Franz Liszt und Peter Cornelius deutet sich ein stärkeres Interesse am deutschen Repertoire an. Im Jahr 1859 gelang Franz Schott (1811-1874), dem Enkel von Bernhard Schott, die Zusammenarbeit mit Richard Wagner. Dessen Bühnenwerke Die Meistersinger von Nürnberg, der gesamte Ring des Nibelungen und Parsifal wurden vom Verlag betreut, obwohl Wagners finanzielle Forderungen für Schott eine äußerst kostspielige Angelegenheit waren. So schrieb Franz Schott am 21. Oktober 1862 an Wagner:  "Überhaupt kann ein Musikverleger Ihre Bedürfnisse nicht bestreiten, dies kann nur ein enorm reicher Bankier oder Fürst, der über Millionen zu verfügen hat ..." Diesen spendablen Fürsten sollte Wagner bald in dem jungen Bayernkönig Ludwig II. finden.

 

 

Abbildung: Parsifal-Ankündigung
Handzettel zur Ankündigung der Uraufführung "Parsival" im Bühnenfestspielhauses Bayreuth am 26. Juli 1882. (Autograph)

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02.06.2010
Tag der Musik 2010
Vom 17. bis 21. Juni dreht sich alles um Musik! Zum zweiten Mal wird bundesweit der Tag der Musik ... mehr


28.03.2010
Musikalisches Finale auf der Frankfurter Musikmesse 2010
Vier Tage Musikmesse 2010 sind vorbei! Auch in diesem Jahr war der Schott-Stand im Zentrum ... mehr


26.03.2010
Halbzeit auf der Frankfurter Musikmesse
Zum Auftakt der Messe zeigten die Besucherinnen und Besucher großes Interesse für ... mehr



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